Webkataloge im Alltag des Webmasters
Der Nutzen von Webkatalogen liegt in verschiedenen Bereichen. Ein Eintrag in einen Webkatalog macht die Webseite bekannt, unter der Voraussetzung, dass der Katalog selbst schon die erforderliche Bekanntheit besitzt. So wie eben eine Webseite bekannt wird.
Ein weiterer Vorteil eines Verzeichnisses ist, dass die eingetragene Seite in den meisten Fällen einen Backlink erhält, der für die Pagerank-Erhöhung sowie zur Steigerung von Domainpopularität und Linkpopularität beiträgt. Das setzt voraus, dass der Katalog
auch den PR vererbt und die Suchmaschine den Link überhaupt findet.
SEO-technisch ist weiter zu berücksichtigen, dass Webkataloge etwas in die Richtung von Linklisten gestellt werden könnten. Ein Link in Verbindung mit themenrelevantem Text ist bei vielen Katalogscripten nicht unbedingt vorgesehen. Manche Webkataloge arbeiten
mit Einzelseiten für jeden Eintrag, was sinnvoll ist, wenn nicht die Zeichenanzahl wieder gleich auf ein paar Sätze Text begrenzt wird.
Soweit ein kurzer Abriss der Theorie und der Seite der Suchmaschinenoptimierung.
Wer schon einmal eine größere Anzahl von Webkatalogeinträgen selbst gemacht hat, weiß ein Lied von verschiedenen Eintragshürden und sehr unterschiedlicher Qualität der Webkataloge zu singen. Jetzt spätestens beginnt sich der Webmaster nach einem Eintragsdienst
umzusehen. Wenn er der allgemeinen „Geiz ist Geil“-Mentalität verfallen ist, ist der Nutzen der gesamten Aktion sicher zu relativieren. Erwischt er einen einigermaßen verantwortungsbewussten Service, muss er sicher einige Euro mehr berappen, hat jedoch auch
erheblich größeren Gewinn.
Wieder zurück zur Praxis der Webkataloge. Hier haben Webmaster also Webseiten erstellt, auf denen man Webseiten auflisten kann. Warum machen diese Webmaster das? Zum Spaß, aus Hobby oder um einen zusätzlichen Service zu bieten? Und von Luft und Liebe allein
werden diese Webmaster auch nicht leben (wenn zu dem einen überhaupt noch Zeit verbleibt). Alle Webkataloge geben sicherlich an, einen kostenlosen Eintrag zu ermöglichen. Meistens ist das auch so. Für „Schnellfreischaltungen“ (manch einer meint damit weniger
als 14 bis 18 Wochen!) können jedoch schon mal einige Euro erwartet werden. Wenn es jemand eilig hat OK. Bitte dann aber nicht jährlich.
Ob ein Webkatalog überhaupt aus SEO-Sicht einen Nutzen bringt, kann der Profi durch einen Blick in den Quelltext erkennen.
Webkataloge unterscheiden sich weiter dadurch, ob sie für einen Eintrag einen Backllink fordern. Gerade für junge Webseiten entsteht die erste Hürde, wenn hier bereits schon ein Pagerank in bestimmter Höhe erwartet wird. Wird dieser Backlink zu Stärkung des
Kataloges eingesetzt, ist dies gut zu verstehen. Hat der Katalog schon einen hohen Pagerank, kann es sein, dass der Link auch zu einer anderen Seite erfolgen soll. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich in einen solchen Katalog einträgt.
Wohin der Link zu setzen ist, und ob er gefordert wird, sollte offen und vor der Anmeldung sichtbar sein. Keiner kauft die Katze gern im Sack. Backlinkpflichtige Webkataloge erwarten also für ihre Leistung eine Gegenleistung.
Gerne genutzt werden Webkataloge ohne Backlinkpflicht. Hier bekommt man einen Nutzen geschenkt. Für ein hochwertiges Geschenk bedankt sich der nette Webmaster mit einer sorgfältigen Anmeldung. Oder zählt hier die Auffassung: kostet nichts taugt nichts.
Sicher können nie alle über einen Kamm geschoren werden.
Für weitergehende Informationen habe ich einige Webverweise, meisten als Link bezeichnet, nachfolgend angebracht.
Auflistungen zu Webkatalogen findet der aufmerksame Webmaster im Netz an verschiedenen Stellen, fraglich ist bei einigen die Aktualität. Eine fast ständig aktuelle Liste ist bei der aufgeführten E-Mail-Anschrift erhältlich, die Randbedingungen erhält der
interessierte Webmaster auch per Mail.
Beispiele für besonders schicke oder nützliche Webkataloge sind zum Beispiel der Sangrio-Webkatalog.
Themenbezogene Webkataloge haben Schwerpunkte u. a. im Grafik und Design-Bereich wie Logobycall.de.
Nützliche Verzeichnisse gibt es viele im Web, gute und ausführliche Beschreibungen findet man auch bei ghijklm.
Über eine Meinung, bitte keine „beleidigten Leberwürste“, dies ist eine absichtlich neutral ausgeführte Niederschrift, freut sich der Autor Goethe.
Eine Fortsetzung ist zu erwarten. Wir informieren Sie gerne über unseren Newsletter, den angemeldete Autoren erhalten.
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