Golfschläger für kleinere Distanzen: Die Wedges
Für kleinere Distanzen beim Golfspiel werden die so genannten Wedges benutzt. Der Schlägerkopf der Wedges ist rund bzw. ballonförmig
und unterscheidet sich in Verarbeitung und Material aber kaum von den Eisen. Eisen und Wedges finden in verschiedenen Gebieten Anwendung.
Im Gegensatz zu Eisen, die für Schläge auf Entfernungen von 80 bis 170 Metern gebraucht werden, werden Wedges nur für Distanzen bis zu
hundert Metern benutzt. Obwohl sowohl Eisen als auch Wedges aus gleichem Material hergestellt werden, benutzt man für Wedges eine
weichere Zusammensetzung, um die Genauigkeit der Schläge zu erhöhen und dem Spieler eine bessere Rückmeldung zu geben.
Auch bei den Wedges gibt es weitere Unterteilungen. Der Pitching Wedge ist speziell für Schläge von 20 bis 100 Metern vorgesehen und
findet deshalb oft Anwendung bei Annäherungsschlägen auf das Grün oder bei Befreiungen aus dem Bunker. Durch seinen flachen Schlägerkopf
erreichen die geschlagenen Golfbälle höhere Flugbahnen, rollen beim
Aufkommen jedoch kaum weiter.
Aus Sandbunkern und tiefen Roughs befreit sich der Golfspieler mit dem Sandwedge. Er hat einen hohen Loft von etwa 56 Grad, wodurch eine
hohe Flugbahn erreicht wird, mit der man ebenso Annäherungsschläge durchführen kann. Zu seinen Eigenschaften zählt auch der Bounce, der
zwischen 12 und 16 Grad liegt und das Eingraben des Schlägers in den Sand verhindert auf Grund dessen er jedoch nicht für Schläge auf
hartem Grund geeignet ist.
Die Lücke zwischen Sandwedge und Pitching schließt Wedge das Gap-Wedge. Zu guter Letzt gibt es den meist
nur in der Golfausrüstung von erfahrenen Spielern zu findende
Lob-Wedge, der über einen hohen Loft zwischen 58 und 64 Grad und einen sehr geringen Bounce von 6 Grad verfügt. Dadurch entsteht jedoch
die Gefahr, unter dem Ball hindurch zu schlagen, weshalb Laien diesen Schläger seltener in die Hand nehmen.
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