August 2008  1

Urlaub im Bäderdreieck in Tschechien

Kuren und Badeurlaub haben in den westböhmischen Orten Karlsbad, Marienbad und Franzensbad eine lange Tradition. Kaiser Karl IV hatte die Bedeutung der Thermalquellen für die Region erkannt und Karlsbad mit einigen Privilegien ausgestattet. Das begünstigte die Entwicklung sehr.

Schon im 15. Jahrhundert kamen erste Badegäste nach Karlsbad. Die ersten Badehäuser entstanden. Dr. David Becher erforschte die Quellen und der mit Heilkräutern hergestellte Likör „Becherovka“ erhielt seinen Namen. Im 18. und 19. Jahrhundert gaben sich Persönlichkeiten und Prominenz aus ganz Europa hier die Klinke gegenseitig in die Hand. Oder doch eher die Trinkbecher oder Sprudelbecher? Nein, diese wohl doch nicht, denn die werden zu allen Zeiten gerne als Souvenir mit nach Hause genommen.

Heute erstrahlen die Kurorte im alten Glanz mit neuen Highlights. Spielkasinos und Golfplätze sind entstanden. Die Kurgäste kommen inzwischen aus der ganzen Welt und einige russische Investoren trifft man hier auch. Jedoch finden auch der Naturfreund und der Aktivurlauber bei einem Ferienaufenthalt viel Interessantes.
Im Sumpfgebiet Hájek in der Nähe von Franzensbad blubbern und pfeifen Sumpfvulkane vor sich hin. Die Mönche des Klosters Teplá hatten dereinst Heilwasser abgefüllt und verkauft. Nachdem 1990 der Prämonstrandenserorden das Kloster wieder erhalten hat, ist dort unter anderem eine barocke Bibliothek zu bewundern.
Der Burg Loket sollte der Tschechien Urlauber jedenfalls einen Besuch abstatten. Hoch droben über dem Flüsschen Eger erhebt sich diese auf einem riesigen Granitfelsen. Seine Unterkunft wird der Tourist jedoch besser in einem Ferienhaus in Karlsbad beziehen. Das ist schonend für den Geldbeutel und das Grandhotel Pupp kann man sich für ein ausgefallenes Dinner aufheben.

Autor: Renate
E-Mail: Renate[at]eu-business-marketing.com

 
Plagiate dieser Website werden automatisiert erfasst und verfolgt.
Die Kategorien oder Unsere Fachgebiete

nach oben