Welche Geräte man für DSL braucht
Viele Internetnutzer, die noch immer einen analogen Internetzugang nutzen, bestellen deshalb keinen DSL-Anschluss, weil sie fürchten, dass sie dann viele
neue Geräte in ihre Wohnung stellen müssen, die kompliziert und teuer sind. Im Folgenden soll ein Überblick über die tatsächlich benötigte DSL-Hardware
gegeben werden. Es soll aufgezeigt werden, dass man in der Praxis nur sehr wenige Geräte braucht und dass diese keineswegs teuer, sondern normalerweise
sogar kostenlos sind.
Normalerweise benötigt man, um seinen DSL-Anschluss nutzen zu können, einen so genannten DSL-Splitter und dazu ein DSL-Modem. Möchte man den DSL-Anschluss
mit mehreren PCs gleichzeitig nutzen, benötigt man eventuell weitere Geräte, beispielsweise einen Router. Viele Hersteller haben mittlerweile Geräte im
Angebot, die Modem und Router vereinen.
Den Splitter und das Modem erhalten Neukunden meist kostenfrei von ihrem DSL Anbieter. Die Geräte werden nach Bestellung des DSL-Anschlusses geliefert.
Es ist also nicht nötig, in ein Fachgeschäft zu gehen und die Geräte selbst zu kaufen. Einige DSL Anbieter berechnen dafür allerdings eine Versandkostenpauschale.
Beigelegt werden in aller Regel Anleitungen, die es auch unerfahrenen Anwendern ermöglichen, die Geräte einfach und schnell einzurichten. Bei den Geräten,
die die DSL Anbieter kostenlos zu Verfügung stellen, handelt es sich jedoch um recht einfache Produkte. Wer höherwertige Geräte wünscht, muss einen Aufpreis
zahlen oder sich die Geräte selber kaufen. Die kostenlosen Geräte der DSL Anbieter ermöglichen beispielsweise kein kabelloses Surfen.
Autor: Manuel Meister
E-Mail: m.meister[at]web.de
Kommentar:
Meinen DSL-Anschluss habe ich noch im vergangenen Jahrtausend beantragt. Da ich auf dem Lande wohne und
es einige Kilometer bis zum nächsten "Telekom-Häuschen" sind, hat die
Aufschaltung einige Zeit gebraucht. "City-Tarife" und günstige
Auswahlmöglichkeiten stehen mir somit leider nicht zur Verfügung. Anfang 2006
habe ich dann in einen aktuellen Tarif gewechselt und bekam einen Breitband-Router mit integriertem DSL-Modem
und WLAN vom Provider zum neuen DSL-Tarif mit
dazu. Gekostet hat dieser nichts, sonst hätte ich auch versucht, den Anbieter zu
wechseln. Es ist immer günstig, wenn bei Vertragsänderungen ausgelotet wird,
ob der Vertragspartner einen Verhandlungspielraum bietet.
Autor: Der Webmaster selbst
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