Bauweisen verschiedener Häuser im Vergleich
Bei einer intensiven Auseinandersetzung mit Bauweise eines Hauses fallen deutliche Unterschiede in den grundlegenden Merkmalen
auf. Im folgenden Text wird hierbei besonders auf den Unterschied zweier Bauarten in deren strukturellen Merkmalen, der Fertigung
sowie den verwendeten Materialien eingegangen.
Das so genannte Fertighaus zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass es industriell
vorgefertigt wird und somit schon größtenteils in Fertigteilen auf dem Bau angeliefert werden kann. Dadurch lässt sich viel Zeit bei
der Montage sparen, da lediglich die Aufgabe anfällt, die fertig produzierten Teile, teilweise gefertigte Häuserseiten, auf dem
Fundament zu errichten und zusammen zu bauen. Bezüglich den Innenräumen unterscheidet man bei solchen Fertighäusern zwischen wirklich
schlüsselfertigen Häusern, die komplett ausgebaut werden, so dass man sofort einziehen könnte, und Ausbauhäusern, deren Innenraum in
Abstimmung mit den Auftraggebern, den zukünftigen Besitzern individuell abgestimmt werden kann.
Die zweite betrachtete Bauart ist die des Holzhauses, welches dem Namen nach größtenteils aus Holz gebaut wird. Doch auch der große
Oberbegriff „Holzhaus“ lässt sich ebenfalls weiter unterteilen. So ist beispielsweise das
Blockhaus aufgebaut aus ganzen Baumstämmen, die zu einer stabilen Konstruktion
zusammengefügt werden. Vor allem im Forstbetrieb, sowie im skandinavischen Raum wird diese Bauweise gern verwendet.
Vergleicht man nun beide Bauarten, die des Fertighauses mit der des Holzhauses und im Speziellen der des Blockhauses, so zeigt sich der
gravierende Unterschied, dass bei dem Fertighaus die Arbeitsverteilung genau andersherum der des Blockhauses liegt, da bei Letzterem der
industrielle Aufwand geringer, der Montageaufwand hingegen größer ist. Letztendlich entscheiden die individuellen Geschmäcker über die
Wahl der Bauweise.
Autor: Jens Kleinholz
E-Mail: kleinholz[at]net-tec-online.de
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