Warten auf den großen Tag
Wenn die Schwangerschaft normal verläuft, ist es nach 40
unendlichen Wochen der Spannung endlich soweit. Das Baby wird das Licht der großen unbekannten Welt erblicken, der
Geburtstermin
ist da.Oftmals stellen sich bei der werdenden Mutter zwiespältige Gefühle ein. Freude wechselt mit Gefühlen der Angst.
Angst vor den Schmerzen, vor eventuell eintretenden Komplikationen, vor der plötzlichen Verantwortung.
Gerade in dieser Zeit des Wartens auf dieses unverwechselbare Ereignis der Geburt werden sich viele Paare ihrer Innigkeit zu ihrem Kind
verstärkt bewusst. Sie spüren förmlich eine Sehnsucht wie sie intensiver nicht sein kann.
Natürlich ist es nicht nur das immer stärker werdende Verlangen sein Kind endlich in den Armen zu halten. Vielen Frauen wird kurz vor
dem errechneten Geburtstermin einfach der Platz im Bauch zu knapp. Das Baby drückt mit seinem kleinen Körper alle Organe zusammen, oft
wird ihnen die Atemluft verwehrt. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als ihren Körper nach einer langen Belastungsphase wieder für sich
allein beanspruchen zu dürfen. Um den Geburtstermin herum bereitet sich auch das Kind auf dieses anstrengende, dennoch aber überwältigende Naturereignis vor. Es spürt
dank der Hormone genau wann es Zeit ist sich auf den Weg zu machen. Die Faszination Geburt kann beginnen.
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Autor: Melanie Stein
E-Mail: m.stein[at]trendmile.com
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