November 2006  1

Adventszauber

Jetzt ist die Zeit der Herbststürme. Der Wind pfeift über Wald und Flur. Die Kinder lassen fröhlich ihre Drachen steigen und toben sich so richtig aus.
Die Tage werden kürzer und die Abende entsprechend länger. Da macht man es sich doch am liebsten zu Hause so richtig gemütlich. Man zündet eine Kerze an und trinkt dazu einen heißen Wintertee. Dann nimmt man sich mal wieder das Backbuch zur Hand und sucht sich die Rezepte für die schönsten Weihnachtsleckereien heraus. Beim Lesen der Rezepte möchte man am liebsten alles auf einmal backen. Wenn es dann im ganzen Haus nach Plätzchen und Pfefferkuchen duftet, kommt die Vorfreude auf die Adventszeit und die Weihnachtsfesttage.
Ich freue mich jedes Jahr auf die Vorweihnachtszeit. Es ist eine wunderbare, besinnliche und friedliche Zeit. Von der Meinung manch anderer Mitmenschen, die glauben, dass zur Vorweihnachtszeit  Stress und Hektik einfach dazugehören, sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Wenn sie das brauchen, o. k. Ich liebe es eher harmonisch und geruhsam.
Man beginnt einfach frühzeitig mit den Vorbereitungen (wie Geschenke kaufen, Putzen, festliche Ausgestaltung der Räume, Lebensmitteleinkauf usw.) für das schönste Fest des Jahres, dann haben Stress, Hektik, Streit und Ärger keine Chance. Das ist alles eine Frage der Planung.
Also, ich beginne jetzt mit der Weihnachtsbäckerei! Nur, womit fange ich an? Worauf habe ich den größten Appetit? Naja, da werde ich als erstes die „Oma“-Pfefferkuchen backen. Das ist ein Rezept, welches von Generation zu Generation vererbt wird.
Für alle, die selbst gemachte Pfefferkuchen auch so gerne essen wie ich, hier das Rezept:
  • 4 Eier
  • 1 Löffel Kakao
  • 500 g Zucker
  • 1 Essl. Butter
  • ¼ l Milch
  • 750 g Mehl
  • 350 g Mandeln
  • 350 g Zitronat
  • 1 ½ - 2 P. Backpulver
  • 1 ½ P. Zimt
  • ½ P. Nelken
Den Teig auf Oblaten streichen, eine Nacht stehen lassen, am nächsten Tag backen.

Die Lebkuchen werden anschließend mit Schokoladen- oder Zuckerguss bestrichen und mit ganzen Mandeln verziert.

So, ein Anfang ist gemacht. Nun backe ich, je nach Lust und Laune, immer mal abends noch ein Plätzchenrezept dazu. Das geht relativ schnell und macht auch nicht so viel Arbeit, wenn man die Weihnachtsbäckerei auf mehrere Abende verteilt.
Ich habe jedenfalls immer Spaß und Freude dabei!
Gutes Gelingen, dankbare „Naschkatzen“, geruhsame und harmonische Vorweihnachtszeit und wundervolle Festtage wünscht     Renate
   Autor: Renate
E-Mail: Renate@eu-business-marketing.com
 
 
 

nach oben