Adventszauber
Jetzt ist die Zeit der Herbststürme. Der Wind pfeift über Wald und Flur. Die Kinder lassen fröhlich
ihre Drachen steigen und toben sich so richtig aus. Die Tage werden kürzer
und die Abende entsprechend länger. Da macht man es sich doch am liebsten zu
Hause so richtig gemütlich. Man zündet eine Kerze an und trinkt dazu einen
heißen Wintertee. Dann nimmt man sich mal wieder das Backbuch zur Hand und
sucht sich die Rezepte für die schönsten Weihnachtsleckereien heraus. Beim Lesen der Rezepte
möchte man am liebsten alles auf einmal backen. Wenn es dann im ganzen Haus
nach Plätzchen und Pfefferkuchen duftet, kommt die Vorfreude auf die
Adventszeit und die Weihnachtsfesttage. Ich freue mich jedes
Jahr auf die Vorweihnachtszeit. Es ist eine wunderbare, besinnliche und
friedliche Zeit. Von der Meinung manch anderer Mitmenschen, die glauben,
dass zur Vorweihnachtszeit Stress und Hektik einfach dazugehören, sollte
man sich nicht beeindrucken lassen. Wenn sie das brauchen, o. k. Ich liebe es
eher harmonisch und geruhsam. Man beginnt einfach
frühzeitig mit den Vorbereitungen (wie Geschenke kaufen, Putzen, festliche
Ausgestaltung der Räume, Lebensmitteleinkauf usw.) für das schönste Fest des
Jahres, dann haben Stress, Hektik, Streit und Ärger keine Chance. Das ist
alles eine Frage der Planung. Also, ich beginne jetzt
mit der Weihnachtsbäckerei! Nur, womit fange ich an? Worauf habe ich den
größten Appetit? Naja, da werde ich als erstes die „Oma“-Pfefferkuchen
backen. Das ist ein Rezept, welches von Generation zu Generation vererbt
wird.
Für alle, die selbst gemachte Pfefferkuchen auch so gerne essen wie ich, hier das Rezept:
- 4 Eier
- 1 Löffel Kakao
- 500 g Zucker
- 1 Essl. Butter
- ¼ l Milch
- 750 g Mehl
- 350 g Mandeln
- 350 g Zitronat
- 1 ½ - 2 P. Backpulver
- 1 ½ P. Zimt
- ½ P. Nelken
Den Teig auf Oblaten streichen, eine Nacht stehen lassen, am nächsten Tag backen.
Die Lebkuchen werden anschließend mit Schokoladen- oder Zuckerguss bestrichen und mit ganzen
Mandeln verziert.
So, ein Anfang ist gemacht. Nun backe ich, je nach Lust und Laune, immer mal abends noch ein
Plätzchenrezept dazu. Das geht relativ schnell und macht auch nicht so viel
Arbeit, wenn man die Weihnachtsbäckerei auf mehrere Abende verteilt.
Ich habe jedenfalls immer Spaß und Freude dabei!
Gutes Gelingen, dankbare „Naschkatzen“, geruhsame und harmonische Vorweihnachtszeit und wundervolle Festtage wünscht Renate
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