Januar 2007  3

Direktmarketing - Die Schwächen des Direktmarketing

Direktmarketing

Das Direktmarketing hat jedoch auch seine juristischen und betriebswirtschaftlichen Grenzen. Es hat gegenüber den klassischen Werbemedien eine relativ kurze Laufzeit. Die Pflege von Stammkunden dabei jedoch rein der Neukundengewinnung vorzuziehen, ist ein kurzfristiges und einseitiges Denken. Insbesondere durch die Aktivierung neuer Kunden ist es erst möglich, ein wachsendes Stammkundenpotential aufzubauen. Ohne stetige Zuläufe würde dies langsam vergreisen und letztendlich aussterben.
Es muss auch darauf geachtet werden, dass der Dialog mit dem Kunden nicht mechanisch wird, sondern sollte auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Dieser Dialog ist - je individueller er auf den einzelnen Kunden zugeschnitten ist - entsprechend kostenintensiv. Zudem entstehen Kosten bei der Datengewinnung sowie dem Aufbau und der Pflege der entsprechenden Datenbanken. Dies alles muss durch den entsprechenden Ertrag, den der Kunde bringt, gerechtfertigt sein.
Weiterhin ist das Wesen des Direktmarketings immer mit einem belästigenden Element verbunden. Dies kann je nach Intensität der Werbung zu einer unzumutbaren Beeinträchtigung der Privatsphäre des Umworbenen führen. Gegen diese steigende Intensität der Direktwerbung wehren sich immer mehr Empfänger durch Anbringen eines Aufkleber "Keine Werbung" am Briefkasten und Eintragen in die "Robinson-Liste" (die Robinson – Liste ist eine Datenbank bei sich Personen eintragen, welche zu Werbe – oder Umfragezwecken nicht telefonisch kontaktiert werden möchten). Kämpfen mehrere Unternehmen um einen kleinen Kundenkreis, kann der Umworbene zum Teil mit einer unzumutbaren Menge an Werbung zugeschüttet werden. Das Marketingmanagement ist hier gefordert, eine ausgewogene Balance zwischen Anfragefrequenz und Unternehmensimage zu finden.
Grundsätzlich sorgt die Rechtsprechung in Deutschland für einen relativ hohen Verbraucherschutz, da sie der Privatsphäre Vorrang vor dem Gewinnstreben eines Unternehmens gibt.
In der Rechtsprechung sind Ausnahmen nur dann zugelassen, wenn der Angesprochene den Anruf selbst nachgefragt hat oder wenn berechtigter Anlass zu der Annahme besteht, der Angerufene sei mit dem Anruf uneingeschränkt einverstanden. Dies wird regelmäßig nur bei ständigen Geschäftsbeziehungen angenommen. Insbesondere tritt die geltende Rechtsprechung dem Argument entgegen, dass der Eintrag eines Unternehmens in die Gelben Seiten ein Interesse an Angeboten annehmen lasse.
In dem nächsten Artikel sprechen wir über das Networkmarketing, eine Form des Marketing, welche dem Direktmarketing ähnelt. Dort ist der Handelnde in den meisten Fällen auch Kunde. Eine Marketingmöglichkeit bei welcher die „Mund – zu – Mund – Propaganda“ ein wesentlicher Bestandteil ist

Autor: EuBusinessConsultancy
E-Mail: info@eu-business-consultancy.com

 

Humor ist...

...wenn man trotzdem lacht. Das sagt ein altes Sprichwort und es trifft auch heute noch zu. Gerade in der heutigen Zeit, in der Hektik und Geschäftigkeit unseren Alltag regieren ist es wichtig, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Fehler passieren jedem täglich, daher sollte man mit Humor an sich und seine Arbeit herangehen und auch über sich selbst lachen können. Was für eine griesgrämige Nation wären wir, wenn niemand lachen würde. Es gäbe keine lustige Bilder mehr im Internet, nichts, worüber man in der Mittagspause lachen könnte, worüber man sich amüsieren könnte. Denn: Nichts ist so erheiternd für uns Menschen als wenn sich andere Leute weh tun. Schadenfreude ist die schönste, und lustigste Freude. Das beweisen die Millionen witzige Bilder, die man im Internet abrufen kann. Ich jedenfalls kann über mich selbst, noch besser aber über andere lachen.
 
 
 
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